„Es macht SPASS Menschen bei der Erfüllung ihres großen Traumes zu begleiten“

Herr Propfen, woher rührt Ihr Interesse an der Architektur?
Sven Propfen: „Oh, das fing bei mir relativ früh an. Schon mit 16 stand für mich fest, dass ich Architekt werden wollte. Ich hatte damals ein Praktikum in einem Architekturbüro absolviert, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hatte schon immer gerne gezeichnet und ein großes Faible für die zeichnerische Arbeit. So war es nicht mehr weit zu der Erkenntnis:  Architekt ist was für dich, das macht dir Spaß. Folgerichtig habe ich dann Architektur studiert.“

Worin liegt für Sie der Reiz, Einfamilienhäuser zu bauen?
Sven Propfen: „Der Reiz am Einfamilienhaus liegt für mich darin, dass man direkt mit den Menschen zu tun hat, die nachher in dem von mir konzipierten Haus leben wollen. Und in der sehr abwechslungsreichen Aufgabe, da man durch das breit gestreute massa-Klientel mit unterschiedlichsten Bauherren-Wünsche konfrontiert wird.
Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, eine bezahlbare und dennoch attraktive Architektur zu entwerfen: Gerade im Segment Ausbauhäuser ist es ungemein wichtig, ein schönes und hochwertiges Haus zu einem Preis, den sich sehr viele Bauinteressenten leisten können, anzubieten.“

Warum haben Sie sich für massa haus entschieden?
Sven Propfen: „Das hat sich ganz einfach ergeben: Ich bin bei der Jobsuche nach dem Studium zunächst im Fertigbau und bald darauf bei massa haus untergekommen. Im Nachhinein war das genau das Richtige für mich. Es macht mir einfach sehr viel Spaß, im Fertigbau zu arbeiten, diese Bauweise weiter voranzutreiben und den Bauinteressenten zu zeigen, was im Fertigbau heute alles möglich ist.“

Wie muss man sich das vorstellen: Was macht ein Architekt bei massa haus?
Sven Propfen: „Der Architekt ist vorneweg auch für die Grundlagenforschung zuständig, d.h. er muss prüfen: was ist aktuell gefragt, was fordert der Markt für ein Produkt, welche  Hausfeatures sind den Bauherren wichtig? Im Einzelfall sind dann die Gegebenheiten des einzelnen Kunden zu betrachten: Wie ist sein Grundstück definiert, welche konkrete Bauvorschriften liegen vor, wie kann er bauen, welches finanzielle Feedback steckt dahinter? Das jeweilige Kundenhaus wird also immer gemeinsam mit dem Kunden und unter Einbezug all dieser Informationen entworfen und durchgeplant.
Und: massa-Häuser müssen in vielen Baugebieten baubar sein, deutschlandweit mit den Bauvorschriften konform gehen und dürfen sich keineswegs auf spezielle Baugebiete beschränken. Die Aufgabe bei massa liegt also auch darin, von Haus aus möglichst vielen allgemeinen Vorgaben zu entsprechen und gleichzeitig – dank der vorhandenen Flexibilität und Änderungsmöglichkeiten – die individuellen Kundenwünsche zu realisieren.“

Haben wir das richtig verstanden: Zum einen erarbeiten Sie übergreifende Entwürfe für das Basis-Hausprogramm, zum anderen führen Sie für einzelne Bauvorhaben auch individuelle Planungen aus?
Sven Propfen: „Vollkommen richtig. Zum einen entwerfe ich individuelle Häuser für einzelne Bauherren, aber auch Musterhäuser und Aktionshäuser, die wir speziell für den Vertrieb entwickeln. Das sind Häuser, die im Lauf der Jahre immer wieder ausgetauscht oder überarbeitet werden. Und daneben steht das Standard-Programm, das der Vertrieb draußen beim Kunden als Werkzeug zur Verfügung hat.“

Nun betreuen Sie – bei über 1000 massa-Baufamilien im Jahr – die Kunden natürlich nicht alleine: Wie bewältigt man bei massa diese immense Planungsleistung?
Sven Propfen: „Klar, das kann man bei weitem nicht alleine leisten. Wir können bei massa haus zum Glück auf ein deutschlandweit gespanntes und eingespieltes Netz an regionalen Vertragsarchitekten zurückgreifen, die vom Vertrieb schon beim Kundengespräch mit eingebunden werden. Diese – meist über Jahre hinweg bewährte Zusammenarbeit – entlastet uns: Die Kollegen begleiten den Kunden nach erfolgter Vertragserfassung, leisten die Entwurfsarbeit, richten das Haus aufs Grundstück aus, eruieren die Mehr- oder Minderkosten und erstellen dann auch das Baugesuch.“

Das heißt, die massa-Haustypen sind für jeden Kunden – mal mehr, mal weniger – individualisierbar?
Sven Propfen: „In der Tat: Jedes Haus aus der massa-Palette kann auf den Kunden angepasst und entsprechend individualisiert werden. Ob eine Veränderung der räumlichen Proportionen, ein drittes Kinderzimmer oder ein größeres Wohnzimmer gewünscht werden – oder gar eine Wand entfallen soll: Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Bauherren und sind in der Lage, fast jeden Kundenwunsch bei der Planung zu berücksichtigen.“

Herr Propfen, können Sie aktuell bei Ihren Baufamilien bestimmte Vorlieben oder Trends ausmachen?
Sven Propfen: „Die Richtung ist eindeutig: Der Trend geht im Moment zur postmodernen Architektur, zum Bauhaus-Stil. Pultdächer sind schon längere Zeit sehr beliebt, auch die Nachfrage nach Flachdächern steigt – wobei dieser Dachform der Bebauungsplan oft Grenzen setzt. Bevorzugt werden derzeit auch Stadtvillen mit Zelt- oder Walmdächern, doch auch das gute alte Satteldach besitzt nach wie vor einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus hat sich eine attraktive moderne Fassadengestaltung durchgesetzt: Kräftige Farben sind gerade besonders aktuell.“

Seit kurzem hat massa eine neue Bau-Option, das Freiraum-Upgrade, in die Häuser integriert. Was versteht man darunter – und welche Vorteile bietet diese Alternative?
Sven Propfen: „Dieses neue massa-Feature hat den großen Vorteil, dass man durch die höheren Wände ein ganz anderes, großzügigeres Raumerlebnis hat. Die Deckenhöhe wächst um 25 cm – der Raum ist damit im Lichten 2,75 Meter hoch: Ein echtes Aha-Erlebnis, das schon beim ersten Betreten ein gewisses Freiheitsgefühl auslöst. Wir kennen das doch alle noch aus den Altbauten. Schon beim Reinkommen denkt man da: Mensch, super Raumklima, tolles Raumgefühl, imposante Raumhöhe! Das ist in den letzten Jahrzehnten leider etwas verloren gegangen. Wir haben das jetzt für uns und unsere Baufamilien wiederentdeckt und mit der Option ‚Freiraum Upgrade‘
für unsere Häuser umgesetzt. Hinzu kommt, dass die Menschen immer größer werden – auch in dieser Hinsicht hat sich das Anforderungsprofil an die Raumhöhe verändert.“

Ganz generell: Was macht in Ihren Augen ein massa-Haus aus?
Sven Propfen: „Das große Plus bei massa ist die kostensparende Bauweise, die dazu auch noch hoch energieeffizient ist: Aufgrund der Holztafelbauweise und den guten Dämmstoffen erreicht man heutzutage fast Passivhaus-Qualitäten. Ein weiterer Vorteil gegenüber der Massivbauweise mit oft über 50 cm dicken Wandstärken liegt im schlanken, flächensparenden Wandaufbau. Hinzu kommen eine kostengünstige Produktion, die sich positiv für unsere Kunden in den Hauspreisen niederschlägt und die attraktive Vielfalt und Flexibilität der Haus-
typen, unter denen der massa-Kunde auswählen kann. Und – das freut mich persönlich ganz besonders – die in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelte, moderne Architektursprache.“

Wird die Fertigbauweise in Ihren Augen auch den künftigen Anforderungen gerecht?
Sven Propfen: „Wenn es um die aktuell überall diskutierte Nachhaltigkeit geht, möchte ich schon gar nicht mehr von einem Trend sprechen: das wird auch im Fertigbau definitiv die Zukunft sein. Schön, dass unsere Holztafelbauweise auch hier einen enormen Vorteil besitzt, da die massa-Häuser ja aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff mit sehr guter Ökobilanz, produziert werden. Auch die Lebenszyklus-Kosten können aufgrund der energiesparenden Bauweise relativ niedrig gehalten werden: für das Haus wird nur wenig Heizenergie gebraucht. Das sind alles Eigenschaften, die dem Holztafel- bzw. Fertigbau in die Hände spielen und ich denke, der Markt wird in dieser Richtung weiter wachsen.“

Zum Schluss wird’s nun etwas persönlicher: Was macht Ihnen in Ihrem Beruf am meisten Spaß?
Sven Propfen: „Das ist schnell gesagt: Persönlich mit dazu beizutragen, dass sich Menschen ihren Lebenstraum, ihren  Wunsch vom eigenen Haus erfüllen können. Es macht mir unheimlich Spaß, Baufamilien zu begleiten, Ihre Wünsche in Pläne zu fassen, mitzuerleben, wie das Ganze wächst, wie die Menschen am Ende glücklich in ihr neues Haus einziehen. Wichtig ist für mich, dass die Planung passt, alles gut verläuft und jede Baufamilie mit ihrem Haus – ob Standard oder individuelle Variante spielt für mich da keine Rolle – auch nach Jahren noch glücklich und zufrieden ist.“