40 Sekunden auf Tempo 1100!

Verpackt in einen Raumanzug, auf dem Rücken ein Rucksack mit Fallschirm und Sauerstoffflaschen wird Extremsportler Felix Baumgartner (43) über New Mexico (USA) fast aus dem All zur Erde rasen.

An einem riesigen Heliumballon (Durchmesser 80 Meter) steigt Baumgartner auf 37 Kilometer – das ist fast schon im All! Dort erwarten ihn Temperaturen von minus 70 Grad.

Wie hält das ein Mensch aus?

Der Salzburger sitzt beim Ausstieg in einer Druckkapsel in einem Raumanzug aus feuerfestem Material. Ohne die Spezialkleidung würde sein Blut anfangen zu kochen – das liegt am extrem niedrigen Luftdruck. Eine weitere Herausforderung: Baumgartner muss im Flug verhindern, dass er um die eigene Achse rotiert. Bei Tempo 1100 würde er sofort ohnmächtig – sein Todesurteil!

Der für dieses Jahr geplante Sprung soll im freien Fall rund 6 Minuten dauern. Wenn alles klappt, wird der Österreicher dabei gleich vier Weltrekorde aufstellen! Den höchsten bemannten Ballonflug, den höchsten Absprung, den längsten freien Fall und das Erreichen der Überschallgeschwindigkeit im freien Fall.

Das Projekt wurde durch zahlreiche Tests immer weiterentwickelt. Jetzt gab‘s grünes Licht. Baumgartner: „Ich bin überglücklich, es endlich wagen zu können“.